Alpkit Fuel Pod Top Tube Bike Bag im Test – smarte Oberrohrtasche für den schnellen Zugriff auf Kleinkram

Wie ich in meiner Übersicht schon erwähnte, habe ich mich für die Alpkit Bike-Luggage entschieden. Hier gehe ich nun genauer auf meine Erfahrungen mit dem Alpkit Fuel Pod Top Tube Bike Bag ein. Was für eine lange Bezeichnung für so eine kleine Tasche 😉 

 

Alpkit Fuel Pod Top Tube Bike Bag

Den Fuel Pod Top Tube Bike Bag hatte ich zusammen mit einigen anderen Bag’s bestellt, welche ich in meiner Übersicht schon aufgelistet hatte. Auch hier machten mir der vergleichsweise günstige Preis des Fuel Pod und meine Sympathie zu Alpkit die Entscheidung für deren Bike-Luggage an meinem Simplon LEXX recht einfach. Die Bestellung verlief dann online ziemlich fix und nach ein paar Tagen hatte ich schon Post von „der Insel“.

Der Fuel Pod ist eine kleine Tasche für das Oberrohr am Bike – nicht mehr, aber auch nicht weniger! Es gibt die Oberrohrtasche in drei Größen (S/M/L) und ich habe mich für die mittlere Größe M entschieden. Die Abmessungen von 18cm in der Länge, 10cm in der Höhe und 5cm Breite (eigene Messung) schienen mir völlig ausreichend für diversen Kleinkram, auf welchen ich gern mal „schnell“ während der Fahrt mal zugreifen möchte. Zudem sollte sich die „Kleine“ auch unauffällig und harmonisch mit in das Layout meines Simplon LEXX einfügen, also nicht höher sein wie das Aheadset. Die drei Klett’s habe ich, maß nehmend am Oberrohr -und Steuerrohrdurchmesser, auf praktikable Länge verkürzt. Somit wiegt der Alpkit Fuel Pod unauffällige 70g.

 

Die Seitenteile des Bag bestehen aus VX21 & 210d Nylon, Ober -und Unterteil aus stärkerem Cordura Nylon. Verschlossen wird der Bag per wasserfestem YKK-Zipper mit Zipper-Anhänger am Schieber in einer Reißverschluß-Garage mündend. Da die Nähte nicht getaped sind, ist der Fuel Pod NICHT wasserdicht, auch wenn der Zipper das vorgaukelt. Das Material ist an sich dicht, aber die Nähte lassen nach einigen Regenstunden auf dem Bike den Inhalt etwas feucht werden. Für den Fall führe ich nun immer eine kleine Plastiktüte im Bag mit, in welche bei aufziehenden Wolken der Inhalt fix verstaut ist. Als Alternative bestünde noch das tapen der Nähte mit SilNet.

 

        

An der hohen Stirnseite beginnend und über die gesamte Unterseite verläuft eine Daisy Chain. Hier bietet sich die Möglichkeit die drei mitgelieferten 25mm breiten Klettbänder so zu positionieren, daß diese am Oberrohr und Steuerohr nicht stören, aber vor allem nicht mit den noch breiteren Klettbändern des Alpkit Stingray Frame Bag kollidieren.

Das funktioniert am Ende ganz gut, aber die straffe Verlegung und „Verklettung“ von Fuel Pod und Frame Bag bedarf schon etwas Geduld. Damit man die Klett’s des Fuel Pod unter dem Oberrohr mit den Fingern auch durchführen und straff anlegen kann, sollten die des Frame Bag (zumindest die vorderen Klett’s) etwas gelockert sein. Dabei „verhakeln“ sich die Klett’s beider Bag’s gerne mal. Naja, nach mehrmaligem Anlegen des Set’s hatte sich dann auch die Reihenfolge der zu verschließenden Klett’s eingestellt und mit jedem Male geht es nun immer besser. Also kein Problem, sondern einfach nur eine Sache der Übung!

Der Boden ist ca. 5mm stark gepolstert und mit rotem Nylon abgedeckt. Somit lassen sich sensiblere Gegenstände zum einen schonender und zum anderen durch den helleren Innenraum – roter Boden und weiße Innenseiten – schneller auffinden.

 

        

Die Platzierung im Steuerrohrbereich ist KEIN Muß! Man kann den Alpkit Fuel Pod auch im Bereich der Sattelstütze nutzen oder dafür einfach noch einen zusätzlichen Fuel Pod mit event. größerem Volumen (Größe L) verwenden. Dadurch hätte man noch ein wenig mehr Stauvolumen am Bike und bestenfalls weniger Gewicht im Rucksack.


 

Unterm Strich

Der Fuel Pod Top Tube Bike Bag gehört nun auch seit längerem zu meinem Bikepacking-Set. Das Tuning beschränkte sich bisher auf das Kürzen der Klettbänder – mehr war auch nicht notwendig. An der Verarbeitung gibt es nichts zu beanstanden. Sämtliche Nähte sind sauber und gleichmäßig gesetzt, zudem symmetrisch und ausreichend stabil für so ein kleines Täschchen dimensioniert, wie ich finde. Der gepolsterte Boden im Inneren kann empfindliche Dinge, wie eine Kamera z.B., etwas vor Erschütterungen schützen. Die Verbindungen von Seiten -und Unterteil wurden hier sogar mit Kanteneinfassband versehen. Der wasserfeste YKK-Zipper mit Zipper-Anhäger schützt ein wenig mehr vor Feuchtigkeit und läßt sich einhändig – auch während der Fahrt – gut greifen und bedienen, was ich sehr wichtig finde. Das Anbringen der Tasche „solo“ am Rahmen geht schnell von der Hand und in Verbindung mit einem Frambag dauert es mit etwas Übung kaum länger. 

Das Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich sehr gut. Für £23.00 (Größe M) bekommt man einen funktionellen, leichten und günstigen Top Tube Bike Bag (Oberrohr-Fahrrad-Tasche) in guter Verarbeitungsqualität. Durch die Auswahl von drei Größen kann man nach eigenem Bedarf die kleineren Dinge am Oberrohr unter bringen oder bei Verwendung eines zweiten zusätzlichen Bag, in Größe L in etwa, auch etwas mehr verstauen. Der Top Tube Bike Bag funktioniert unauffällig und im Zusammenspiel mit den anderen Bag’s sehr gut. Definitiv eine Empfehlung meinerseits!

Von | 2017-11-23T08:43:13+00:00 1 Juli 2015|0 Kommentare

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